Oskar Jacob Rosenkranz
(Oscar Jakob Rosenkranz)

Oskar Rosenkranz wurde im Zuge der Novemberprogrome Anfang November 1938 an seinem Wohnort Goslar willkürlich verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gesperrt. Dort wurde er am 23. November 1938 wieder entlassen. Kurz darauf zog die Familie nach Hamburg, um die Fluchtmöglichkeiten in das Ausland zu verbessern. Eine Flucht gelang jedoch nicht, so dass Oskar Rosenkranz am 25. Oktober 1941 von Hamburg in das sogenannte "Ghetto Litzmannstadt" (Lodz) deportiert wurde. Am 12. Mai 1942 wurde er von dort in das Vernichtungslager Kulmhof verbracht und wahrscheinlich kurz nach Ankunft ermordet.