140 Gäste erleben „Perlen jiddischer Musik“ in der Samsonschule
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Emil Berliner Saal der Samsonschule beim Konzert „Perlen jiddischer Musik“ am 23. August 2026. Rund 140 Gäste erlebten einen musikalischen Nachmittag, bei dem das Ensemble Shoshana die unterschiedlichen Facetten der Klezmermusik lebendig werden ließ. Veranstaltet wurde das um 16 Uhr beginnende Konzert von Kulturstadt Wolfenbüttel e. V. und dem Arbeitskreis Evangelischer Christen (AEC).
Das Ensemble Shoshana mit Leonid Norinsky, Ensembleleiter, Gesang und Knopfakkordeon, sowie Ina Norinska, Gesang, Tanz, Percussion und Violine, führte das Publikum durch unterschiedliche Facetten der Klezmermusik. Lebhafte und beschwingte Stücke wechselten sich mit ernsteren und melancholischen Tönen ab. Gesang, Instrumentalmusik und Bewegung verbanden sich dabei zu einem abwechslungsreichen Programm.
Mit seiner besonderen Atmosphäre und guten Akustik bot der Emil Berliner Saal einen passenden Rahmen für das Konzert. Der Saal diente der 1896 eröffneten Samsonschule ursprünglich als Aula und wird heute für Konzerte, Vorträge und weitere Veranstaltungen genutzt.
Der Freundeskreis Samsonschule unterstützte die Durchführung der Veranstaltung und ermöglichte den Gästen im Anschluss auch einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Zahlreiche Konzertbesucherinnen und -besucher nutzten die Gelegenheit, die Dauerausstellung zur Geschichte der Samsonschule auf den Fluren und in einem ehemaligen Klassenraum zu besichtigen. Eine Kurzführung ergänzte den musikalischen Nachmittag um Einblicke in die mehr als zweihundertjährige Geschichte der jüdischen Bildungseinrichtung.
Dauerausstellung zur Geschichte der Samsonschule
Wer nach dem Konzert noch nicht genügend Zeit für die Ausstellung hatte, kann den Besuch nachholen: Die Dauerausstellung in der Samsonschule am Leopold-Zunz-Platz 1 in Wolfenbüttel ist regelmäßig samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Eintritt ist frei.