Zum 175. Geburtstag von Emil Berliner
Zwischen Rille, Kurbel, Schellack und Vinyl oder: Vom Knisterton zur High Fidelity
Die Geschichte der Schallplatte
Vom Wolfenbütteler Samsonschüler zum Pionier konversierter Musik: Emil Berliner, Erfinder des Grammophons und der Schallplatte als einem der ersten Tonträger, der auch die bis heute bekannte Plattenfirma „Deutsche Grammophon“ gründete, feiert am 20. Mai 2026 seinen 175. Geburtstag. Anlass genug, zu reflektieren, wie die Musik ans Ohr kam, ohne dass damit ein Konzertbesuch verbunden war. Vom kratzigen Klang zum glasklaren Sound – trotz CD und Streamingdiensten hält die Schallplatte in Clubs und auch daheim wieder Einzug.
In der ehemaligen Aula der Samsonschule, die heute nach Emil Berliner benannt ist, wird Uwe Helms, ein Fachmann auf dem Gebiet der Tontechnik, die Zuhörerschaft in die Welt der Schallplatte führen. In seinem Vortrag zur Geschichte und den Varianten dieses Tonträgers bringt er auch einige Tonbeispiele zu Gehör.
Da der Plattenspieler aber nicht mehr in allen Wolfenbütteler Haushalten vorhanden ist, wird der litauische Pianist Gintaras Januševičius den Abend – live und ohne Mitschnitt – mit Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen begleiten.
Zeit und Ort
Mittwoch, 20. Mai 2026
Beginn: 18.00 Uhr
Emil Berliner Saal, 1. Obergeschoss, ehemalige Samsonschule
Gästeeingang: Haupteingang Leopold-Zunz-Platz 1 (ehemals Neuer Weg 50), 38302 Wolfenbüttel
Die Veranstaltung ist auch barrierefrei über den Aufzug am Leopold-Zunz-Platz auf der Rückseite des Gebäudes zugänglich. Bitte geben Sie dazu Bescheid, damit die Tür geöffnet werden kann.
Anmeldung erbeten unter: willkommen (ätt) samson-schule.de
Eintritt frei